Saids Orientalismus und die Historiographie der Moderne Der ewige Orient als Konstrukt westlicher Geschichtsschreibung

Saids Orientalismus und die Historiographie der Moderne  Der  ewige Orient  als Konstrukt westlicher Geschichtsschreibung Author Bernd Adam
ISBN-10 9783842863170
Release 2013-06
Pages 108
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Das Konzept des Orientalismus geht auf Edward Wadie Said zurck. Dieser z„hlt zu den bedeutendsten Kulturwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. Seine Bekanntheit und sein akademischer Ruhm sind vor allem in seinem erstmals 1978 erschienenen Werk ?Orientalism? begrndet, in dem er sein Konzept des Orientalismus entwickelte und der ™ffentlichkeit pr„sentierte. Was ?Orientalism? eine solch immense Resonanz bescherte, sind zum einen die zahlreichen Berhrungspunkte die Saids Konzept des Orientalismus mit vielen akademischen Fachbereichen aufweist, zum anderen aber auch die bis heute groáe Aktualit„t der Thematik in den Medien. Die Bandbreite, die Said mit Orientalism abzudecken vermochte, hat auch dazu gefhrt, dass man bis heute in einer Arbeit ber die Repr„sentation des Orients oder ber ?das Andere? nicht daran vorbeikommt, Saids Thesen miteinzubeziehen. Dies gilt selbstverst„ndlich auch fr den Fachbereich der Historiographie. Ziel dieses Buches ist es daher aufzuzeigen, inwiefern Saids Konzept des Orientalismus und die moderne Historiographie miteinander verbunden sind, wie sie sich gegenseitig beeinflussten, und welche Folgen dies hatte.



Orientalismus Kolonialismus und Moderne

Orientalismus  Kolonialismus und Moderne Author Nina Auguste Berman
ISBN-10 UCAL:C3384465
Release 1994
Pages 654
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Die Bedeutung der Orientalismus Debatte von Said und das Konzept des othering in KuSa

Die Bedeutung der Orientalismus Debatte von Said und das Konzept des    othering    in KuSa Author
ISBN-10 9783668292581
Release 2016-09-06
Pages 10
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Seminar für Volkskunde und Europäische Ethnologie), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Dezember 2010 begann eine Serie von Protesten und Aufständen, die als der „Arabische Frühling“ in die Geschichte eingehen sollte. Die Welt konnte Zeuge einer Bürgerbewegung in einem Orient werden, der nicht mehr dem klassischen, westlich konstruierten Orient glich. Internationale Fernsehsender zeigten Interviews mit jungen Bloggern, Rappern und Facebook-Aktivisten auf der ganzen Welt. Enthusiastische junge Leute sprachen von Partizipation, Demokratie und Emanzipation. Sie sprachen nicht von Allah oder dem Jihad oder gar dem westlichen Feind, wie so oft von den Medien suggeriert. Man wolle Freiheit, sagten sie. Die alte vertraute Fremde mit ihren Basaren, Turbanen, Schleiern, Pantoffeln und Wasserpfeifen musste einer neuen Fremde weichen. Aber wieso ist der Orient für viele etwas fremdes, etwas anderes? Edward Said hat mit seinem 1978 erschienenen Buch „Orientalismus“ versucht dies zu beantworten und breite Wissenschaftskreise in Aufruhr versetzt. Grund dafür ist Saids Vorwurf gegen die westliche Islamwissenschaft und der damit verbundenen Wahrnehmung des Westens vom Orient. Was bedeuten Saids Forschungen und die daraus entstandenen Erkenntnisse wie beispielsweise das Konzept des „othering“ für die Wissenschaft, insbesondere für die Kultur- und Sozialanthropologie bei Untersuchungen von Kulturen? In dieser Hausarbeit werde ich versuchen dies zu beantworten. Zuerst werde ich in groben Zügen die Biografie von Edward Said anschneiden, um anschließend auf die Hauptthesen des Buches und auf den Orientalismus-Begriff einzugehen und die Verbindung zur Kolonialisierung zu erfassen. Anschließend befasse ich mich mit dem Konzept des „othering“, um daran anknüpfend herauszustellen, was die Orientalismus-Debatte für die Untersuchung von Kulturen in der Kultur- und Sozialanthropologie bedeutet.



Michel Foucault als Inspirationsquelle f r Edward Saids Orientalismus

Michel Foucault als Inspirationsquelle f  r Edward Saids Orientalismus Author Yannick Lowin
ISBN-10 9783656011224
Release 2011-09-19
Pages 9
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Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für mittlere und neuere Geschichte), Veranstaltung: Diskurs, Bio-Macht, Gouvernementalität - "Geschichte schreiben mit Foucault"?- Theorie und Methoden , Sprache: Deutsch, Abstract: In der Geschichtswissenschaft hat es immer wieder Entwicklungsschübe gegeben, die das Fach revolutioniert haben. Dabei wurden neue Perspektiven erschlossen, altbekannte Begriffe mit neuen Inhalten diskutiert und vor allem neue Methoden und Themen vorgeschlagen. Als einer der größten, aber auch kontrovers diskutierten Innovatoren der letzten Jahrzehnte auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften gilt der französische „Allround-Denker“ Michel Foucault. „Es ist die Geschichte der Wahrheitsproduktion, die im Zentrum des Foucaultschen Denkens steht“, bringt es Hannelore Bublitz in einem Sammelband mit dem Titel „Geschichte schreiben mit Foucault“ auf den Punkt. Und treffender könnte man auch eine Einleitung zu Edward Saids viel beachtetem und von der Kritik sehr unterschiedlich aufgenommenem Buch "Orientalism" nicht formulieren, in dem dieser den Orientalismus nicht nur als einen vom Okzident über den Orient entwickelten Diskurs beschreibt sondern soweit geht, zu behaupten, der „Orient“ sei eine nahezu europäische Erfindung. Der verstorbene Literaturwissenschaftler beruft sich in seinem Werk darauf, mit den von Michel Foucault entwickelten Methoden gearbeitet zu haben. Dazu zählen die Instrumente „Archiv“, „Archäologie“, „Genealogie“ und „Diskurs“, wobei letzterer die zentrale Rolle in Saids Analysen einnimmt. Doch schreibt Edward Said wirklich Geschichte konsequent nach den Vorstellungen Michel Foucaults oder dient ihm dieser vielleicht nicht eher als kongenialer Stichwortgeber?



Edward Said und der Orientalismus im Rahmen der postkolonialen Theorie

Edward Said und der Orientalismus im Rahmen der postkolonialen Theorie Author Zijun Wang
ISBN-10 9783668247260
Release 2016-06-27
Pages 10
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Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 1,0, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz (Wirtssprache Deutsch und Tourismusmanagement), Veranstaltung: Kommunikation und Konfliktmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieses Essay handelt von der Rolle der Intellektuellen in Bezug auf die Herausbildung des Orientalismus und seiner Bedeutung heute. Ausgehend von der Bedeutung der Intellektuellen im Rahmen von Orientalismus wird zuerst auf die Entstehung des Orientalismus eingegangen. Hierbei wird auf die Definitionen von Kolonialismus und Postkolonialismus und den von Said entwickelten Begriff des "Orientalismus" eingegangen. Said hat einen Lösungsansatz für die Orientalismusproblematik erstellt. Zusätzlich hat er auch einen direkten Bezug zur Literatur und der Aufgaben der Intellektuellen aus seiner eigenen Erfahrungen als Literaturwissenschaftler vom multikulturellen Hintergrund hergestellt. Seine Methodik stellt vor, wie Kultur aus seiner Sicht und aus Sicht der Intellektuellen definiert wird, und wie Leser und Intellektuelle mit der Literatur umgehen sollten. Des Weiteren muss betrachtet werden, inwiefern Literatur und Medien im Allgemeinen eine Rolle im Orientalismus heute spielen und ob die modernen Medien die Literatur in Bezug auf die Bildung des Orientalismus heute abgelöst hat. Abschließend wird ein Fazit über die vorangegangen Kernpunkte dieser Hausarbeit nochmals zusammenfassen.



Orientalismus

Orientalismus Author Edward W. Said
ISBN-10 3100710088
Release 2009
Pages 459
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Der Orientalismus Okzidentalismus damals Seine Relevanz in der heutigen Religionswissenschaft

Der Orientalismus Okzidentalismus damals  Seine Relevanz in der heutigen Religionswissenschaft Author Dominika Warmuth
ISBN-10 9783668519503
Release 2017-09-07
Pages 11
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Essay aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Auf der Suche nach Informationen zum Thema Orientalismus/Okzidentalismus stößt man immer wieder auf das Werk „Orientalism“ des US-amerikanischen Literaturtheoretikers und –kritikers Edward W. Said. Es versteht sich schnell, dass der Begriff Orientalismus entscheidend von Said geprägt und durch sein Werk sogar im Kontext ebendieses Diskurses geschaffen wurde. Sein Werk fasst die im Westen geführte Debatte über den sogenannten Orient zusammen. Dessen Grundlage ist die Trennung zwischen Orient und Okzident, die offenbar auf der Suche nach Identitätsbildung und vorherrschenden Machtinteressen entstanden ist. Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, welche Relevanz die Debatte um Orientalismus/Okzidentalismus für die religionswissenschaftliche Darstellung von Religionen hat. Als Grundlage für die Beantwortung dieser Frage habe ich „Orientalism“ besonders einbezogen. Somit befasse ich mich zunächst mit der Definition und Entstehung der Begriffe Orientalismus und Okzidentalismus in der Religionswissenschaft und anschließend mit dem Autor des Werkes „Orientalism“ sowie dem Werk selbst. Anschließend möchte ich eine vorherrschende Meinung zum Orient und zum Islam in Deutschland anhand kurzer Beispiele darstellen. Darauf folgt ein Kapitel, in dem ich mich mit der gravierenden veränderten westlichen Meinung zum Osten seit den Anschlägen des 11. September 2001 befasse. Die Frage der Relevanz der Debatte um die beiden Phänomene wird im Laufe der Kapitel beantwortet. Im Fazit gehe ich jedoch nochmals darauf ein.



Orientalismus in Zuleima von Caroline Pichler Eine Untersuchung nach den Thesen Edward Saids

Orientalismus in  Zuleima  von Caroline Pichler  Eine Untersuchung nach den Thesen Edward Saids Author Sarah Neubauer
ISBN-10 9783668516021
Release 2017-09-04
Pages 26
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem 1978 von Edward Said publizierten Werk Orientalismus thematisiert der Autor das Verhältnis zwischen Okzident und Orient, zwischen Herrscher und Beherrschten. So sei der Blick der europäisch-westlichen Gesellschaften auf Gesellschaften des Nahen Osten eurozentrisch und von Gefühlen der Überlegenheit sowie von Herrschaftswillen geprägt. Der Westen, der sich selbst als aufgeklärt empfindet, sieht den Orient dagegen als irrational, mysteriös und unaufgeklärt an, assoziiert diesen aber auch mit sexueller Lust und Sinnlichkeit und tendiert zudem oftmals dazu, den Orient romantisch zu verklären. Auch in Caroline Pichlers Novelle Zuleima lassen sich Elemente auffinden, die den Orientalismus-Thesen Saids entsprechen: So wird der Orient unter anderem als besonders sinnlich und leidenschaftlich, jedoch in gewisser Weise auch als gefährlich dargestellt, außerdem erfolgt an einigen Textstellen eine romantische Verklärung desselben. Jedoch scheint die Novelle nicht durchgängig orientalistische Deutungsmuster zu beinhalten, da beispielsweise bestimmte Komponenten nicht dem von Edward Said beschriebenen Verhältnis zwischen Herrscher und Beherrschten entsprechen. Aus diesem Grunde geht die nachfolgende Hausarbeit der Frage nach, ob es sich bei dem Werk Caroline Pichlers nach Saids Thesen um einen orientalistischen Text handelt, beziehungsweise wo und warum in diesem orientalistische Deutungsmuster vorliegen (könnten).



Der andere Orientalismus

Der andere Orientalismus Author Andrea Polaschegg
ISBN-10 3110184958
Release 2005
Pages 613
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This book presents the first systematic overall view of the genesis and form of what has long been discussed by researchers under the heading of German Orientalism . Focussing historically on the early 19th century, the author sketches the literary, academic and political conditions under which the modern German image of the Orient has been constituted, and in the process proposes a fundamental theoretical revision to the key text in oriental research, Edward Said s Orientalism. Detailed individual studies on Goethe s ?West-ostlicher Divan, Hauff s fairy-tales and the oriental fantasies at the Prussian court map out the possible boundaries of an orientalist aesthetic. "



Orientalismus und Mission

Orientalismus und Mission Author Andreas Nehring
ISBN-10 3447047909
Release 2003
Pages 500
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Unsere Kenntnis von Indien, seiner Geschichte, seiner Religion und seiner Gesellschaft ist in entscheidendem Masse ein Produkt der kolonialen Vergangenheit. An der Produktion dieses Wissens waren Orientalisten, Kolonialbeamte, staatliche Verwaltungsstrukturen wie der Zensus, aber auch Missionare beteiligt. Diese Studie untersucht die Rolle der deutschen protestantischen Missionare in Sudindien, insbesondere in Tamil Nadu, die einen fur die heutige Ethnologie und Indologie nicht zu vernachlassigenden kritischen Beitrag in der europaischen Reprasentation Sudindiens im 19. Jahrhundert geleistet haben, der die theoretischen Strukturen, wie sie vor allem in der indologischen Erforschung der sanskritischen Tradition ausgepragt wurden, in ihrem kategorischen Gultigkeitsanspruch in Frage stellt. Ausgehend von der von Edward Said angeregten Orientalismusdebatte werden die Berichte der Leipziger Missionare aus Tamil Nadu als Teil eines Diskurses gelesen, durch den Indien im kolonialen Kontext reprasentiert wurde. Dabei konzentriert sich die Untersuchung auf drei Bereiche, die zentral fur die Leipziger Sudindienrezeption, und insbesondere Tamil Nadus geworden sind: die Kastenfrage, die Ubersetzung klassischer tamilischer Texte und die Reprasentation des Hinduismus, der sudindischen Volksreligion und des Sivaismus.



Orient Orientalistik Orientalismus

Orient   Orientalistik   Orientalismus Author Burkhard Schnepel
ISBN-10 9783839412930
Release 2015-07
Pages 312
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Dass der Orient eher ein Konstrukt des Westens als eine eigenständige geographische Einheit darstellt, ist seit den Debatten, die Edward Saids wirkmächtiges Buch »Orientalismus« ausgelöst hat, bekannt. Dieser interdisziplinäre Band untersucht die gegenseitigen Beeinflussungen und dialektischen, auch imaginativen Austauschbeziehungen zwischen »Orient« und »Okzident« im geschichtlichen Rückblick. In den Fokus der Beobachtungen und Analysen geraten dabei zugleich die gegenwärtigen Prozesse der »Orientalisierung« - aber auch der »Auto-Orientalisierung« und »Okzidentalisierung« - in einer sich stets weiter globalisierenden, postkolonialen Welt. Mit Beiträgen u.a. von Édouard Conte, Anton Escher, Karl-Heinz Kohl, Fritz W. Kramer und Birgit Schäbler.



Themen des Orientalismus in der europ ischen Malerei mit Schwerpunkt Frauenbilder

Themen des Orientalismus in der europ  ischen Malerei mit Schwerpunkt  Frauenbilder Author Suzana Dulabic
ISBN-10 9783638242851
Release 2004-01-08
Pages 18
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,7, Universität Karlsruhe (TH) (Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Meine Hausarbeit setzt sich mit den Themen des Orientalismus in der europäischen Malerei, mit dem Schwerpunkt Frauenbilder, auseinander. Einführend gebe ich einen Überblick über den Orient im Allgemeinen und dem Begriff des Orientalismus. Danach beschäftige ich mich konkret mit den Themen der orientalistischen Malerei. Ich habe diesen Bereich in vier Punkte unterteilt, die jeweils einen bestimmten Zeitraum umfassen. Die Themen sind mit einzelnen Bildbeispielen belegt, um sie zu verdeutlichen und anschaulicher zu gestalten. Da der Schwerpunkt dieser Arbeit auf den Frauenbildern in der Malerei der Orientalisten liegt, wird zunächst geklärt, was die Frau im Orient darstellte. Einerseits existierte durch Unwissenheit der Mythos der sinnlichen Orientalin, der jedoch gleich darauf entmystifiziert werden soll. Hierzu verwendete ich Reiseberichte von Frauen, die den Orient besuchten, da diese das verklärte Bild der orientalischen Frau aufklärten und realistisch wiedergaben. Anschließend soll aufgezeigt werden, wie die orientalische Frau auf Gemälden europäischer Künstler dargestellt wurde.



gyptomanie und Orientalismus

  gyptomanie und Orientalismus Author Abbas Amin
ISBN-10 9783110299236
Release 2013-05-28
Pages 516
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Examining the image of Egypt portrayed in German travelogues, this study illuminates the history of Germany’s reception of Egypt. It makes a contribution to research on travel literature and foreignness and reveals the shift that occurred in perceptions of Egypt, which were shaped by Egyptomania to Orientalism. Ultimately, it proposes an Orientalism of the early modern era as a discourse of powerlessness alongside Said’s hegemonic Orientalism.



Edward Said und der Orientalismus

Edward Said und der Orientalismus Author Esther Ecke
ISBN-10 9783656372165
Release 2013-02-13
Pages 20
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,7, FernUniversität Hagen (Institut für neuere deutsche und europäische Literatur ), Veranstaltung: Literatur und kulturelle Differenz, Sprache: Deutsch, Abstract: „Für Edward Said ist der Orientalismus ein durch Wissenschaft, den Reisebericht und die fiktive Literatur elaborierter Diskurs, durch den sich Europa seiner politischen, sozialen, militärischen, wissenschaftlichen und kulturellen Überlegenheit über den Orient versichert, der als das grundsätzlich Fremde stilisiert wird.“ Ausgehend von diesem Zitat wird diese These geprüft, und weiter auf die Rolle und die Relevanz der Literatur in Bezug auf die Herausbildung und heutige Bedeutung des Orientalismus eingegangen. Als Vertreter des Orientalismus wurde Edward W. Said mit seinem Werk „Orientalism“ gewählt, da er die Orientalismusforschung salonfähig gemacht hat, aber er auch der erste war, der sich mit der Relation von Literatur und einer Herausbildung eines negativen Orientbildes durch letztere eingehend beschäftigte. Edward Said hat mit seinem Werk „Orientalism“ eine große Debatte losgetreten, was eine vielfältige und breit gefächerte Forschungsliteratur bietet. Insbesondere auf die Beziehung von Orientalismus und Literatur wird in zahlreichen Publikationen eingegangen. Um das Entstehen des negativen Bildes des Orients in der Literatur, welches offensichtlich zur Entstehung des Orientalismus beigetragen hat zu verdeutlichen wurden zwei Beispiele aus der französischen Literatur gewählt. Erstens „Voyage en Orient“ von Alphonse de Lamartine und zweitens „Itinéraire de Paris à Jerusalem“ von François - René Chateaubriand. Auf eine Zusammenfassung der Werke soll hinsichtlich des geringen Umfangs dieser Arbeit verzichtet werden und nur auf das von Lamartine und Chateaubriand gezeichnete Orientbild, im Hinblick auf die vorher aufgeführten Thesen von Said, eingegangen werden. Diese beiden Autoren wurden als Beispiele einerseits gewählt, da Orientalismus und Kolonialisierung eng verknüpft sind und somit die meisten Beispiele in der französischen und englischen Literatur zu finden sind, da diese Länder zu den größten Kolonialmächten gehörten. Andererseits greift auch Said diese beide Werke auf, da sie deutlich die sich bildende Dichotomie im Bezug auf den Orient aufzeigt und beide Autoren ein negativ konnotiertes Bild des Orients zeichnen. Des Weiteren soll betrachtet werden, inwiefern Literatur und Medien eine Rolle im Orientalismus heute spielen und ob die modernen Medien die Literatur in Bezug auf die Bildung des Orientalismus heute abgelöst hat. Abschließend soll ein Fazit die Kernpunkte zusammenfassen und eine Beantwortung der Fragestellung beinhalten.



Orientalismus und demokratische ffentlichkeit

Orientalismus und demokratische   ffentlichkeit Author Floris Biskamp
ISBN-10 9783839435908
Release 2016-09
Pages 444
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Seit Jahren wird in politischer Öffentlichkeit und Wissenschaft heftig darüber gestritten, welches Sprechen über den Islam als legitimer Teil demokratischer Debatten zu betrachten ist und welches nicht. Diese Konflikte nimmt Floris Biskamp als Ausgangspunkt für eine theoretische Diskussion von Aushandlungen kultureller Differenz in der demokratischen Öffentlichkeit. Er legt dar, unter welchen Verkürzungen die gängigen Konzepte von Islamophobie, Islamfeindschaft und antimuslimischem Rassismus leiden. Um diese zu überwinden, entwickelt er vor dem Hintergrund von neuerer kritischer Theorie und postkolonialer Theorie ein Konzept von Rassismus als systematisch verzerrtem Kommunikationsverhältnis.



Die westliche Kultur und ihr Anderes

Die   westliche Kultur   und ihr Anderes Author Iman Attia
ISBN-10 9783839410813
Release 2015-07
Pages 186
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Die Entstehung der »Islamophobie« wird gemeinhin als Folge des jüngsten radikalen Islamismus gesehen. Demgegenüber belegen kultur- und sozialwissenschaftliche Analysen, dass antimuslimischer Rassismus bereits lange vorher verbreitet war und in politischen, kulturellen und alltäglichen Diskursen der »westlichen Kultur« verwurzelt ist. Im Unterschied zu interreligiösen Dialogen, die sich bemühen, »das Fremde« zu verstehen und damit der »Islamophobie« begegnen wollen, kehrt dieses Buch die Perspektive um. Der Blick auf »die Anderen« dient als Ausgangspunkt der Betrachtung - nicht, um »das Fremde« zu verstehen, sondern um das »Eigene« reflektieren zu können. Mit Bezug auf postkoloniale und poststrukturalistische Theorien wird die Präsentation »des Islam« als hegemonialer Diskurs analysiert. Demnach ist die Dichotomie zwischen »Islam« und »Westen« eine Konstruktion, die beide essenzialisiert. Sie hat sich historisch entwickelt und transformiert, ihr kommen in politischen Konstellationen unterschiedliche Bedeutungen zu, ihre Facetten sind Teil des kulturellen Wissensbestandes »des Westens« über »den Orient« bzw. »den Islam«. In ihrem Alltag vermitteln sich den Subjekten die Bedingungen und Bedeutungen des »Islamdiskurses« als kulturelle Repräsentationen, die ihnen Sichtweisen und Interpretationen anbieten, nahelegen oder erschweren. In diesem Möglichkeitsraum setzen sich die Subjekte aktiv mit der kulturellen Hegemonie auseinander und positionieren sich darin.



Die franz sische Literatur des 19 Jahrhunderts und der Orientalismus

Die franz  sische Literatur des 19  Jahrhunderts und der Orientalismus Author Michael Bernsen
ISBN-10 9783110942521
Release 2006-01-01
Pages 264
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19th century French literature is notable for the effects of the contemporary fashion for orientalism. This fashion was greatly encouraged by Napoleon's expedition to Egypt, which inspired many scholars and artists to make as complete a record as they could of the natural and cultural features of that country, both in pictorial and verbal form. A large number of authors were fascinated by the exoticism of the Orient. Their literary treatment of the subject frequently spawned an engagement with contemporaneous erosive tendencies in their own culture.